
Der Weg des Bogens – Konzentration. Haltung. Präzision.
Kyudo (Kyu = Bogen, Do = Weg) ist die traditionelle japanische Kunst des Bogenschießens. Sie geht zurück auf die Kriegstechniken der Samurai – heute ist Kyudo eine Übung der Achtsamkeit, aber auch eine fordernde sportliche Disziplin.
Im Mittelpunkt steht nicht allein das Treffen, sondern die Einheit von Körper, Geist und Technik. Kyudo verlangt Konzentration, Koordination und Präzision – und fördert gleichzeitig innere Ruhe, Körperhaltung und bewusste Atmung.
Technik trifft Haltung:
Trainiert wird mit einem über zwei Meter langen asymmetrischen Bogen (Yumi), ohne Pfeilauflage oder Zieleinrichtung. Der Weg zum Ziel führt über Klarheit in der Bewegung, exakte Ausrichtung und die bewusste Ausführung der acht klar definierten Bewegungsphasen – die Hassetsu.
Kyudo ist auch Sport:
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Körperliche Kontrolle, stabiler Stand, kraftvoller Auszug
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Wiederholbarkeit, Präzision und technische Verbesserung
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Training nach Leistungsstufen, Prüfungen zum Kyu und Dan
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Teilnahme an Wettkämpfen (national & international)
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Verbandsgebunden im Deutschen Kyudo Bund (DKyuB)
In unserer Schule – der Heki Ryū Insai-ha – steht das technisch saubere, kraftvolle Schießen im Zentrum. Hier bedeutet ein Treffer mehr als nur Erfolg: er ist das sichtbare Ergebnis richtiger Haltung, Konzentration und Technik.
„Der sportliche Aspekt liegt nicht im Kräftemessen mit anderen – sondern im beständigen Arbeiten an sich selbst.“
Unsere Trainer:
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Jürgen Salomon – 4. Dan, lizensierter Trainer B-Leistungssport
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Karsten Blum – 4. Dan, lizensierter Trainer C-Breitensport
Beide bringen jeder über 25 Jahre Kyudo-Erfahrung mit und begleiten das Training mit Kompetenz, Geduld und klarem Blick – vom Einstieg bis zum Dan.
Für wen ist Kyudo geeignet?
Kyudo kann unabhängig von Alter oder Vorerfahrung erlernt werden. Wichtig sind Offenheit, Geduld, Lernbereitschaft – und Freude an Bewegung und Konzentration. Die körperlichen Anforderungen steigen mit dem Fortschritt, sind aber gut dosierbar.